GFK-Zertifizierung Schweiz

Webseite für die CNVC-Zertifizierung für TrainerInnen in
Gewaltfreier Kommunikation in der deutschsprachigen Schweiz

Weshalb diese Seite

Dem sich stetig verändernden Lauf des Lebens folgend, hat sich zwischen Oktober 2017 und März 2018 aus dem AssessorInnen Team der deutschsprechenden Schweiz ein unterstützender Kreis von zertifizierten TrainerInnen ergeben, die Menschen auf dem Weg zur Zertifizierung begleiten. Das leben wir vor allem im direkten Kontakt und der Verbindung zu diesen Menschen. Dieser unterstützende Kreis von zertifizierten TrainerInnen folgt den natürlichen Veränderungen des Lebens der einzelnen TrainerInnen und formiert sich entsprechend.

Unsere Grundlage dazu ist das gemeinsame Verständnis der Grundhaltung der GFK die wir leben möchten und der Richtlinien des „CPP“ für die Kandidaten.

Gemeinsam möchten wir auch eine Gemeinschaft bieten, in der GFK gelebt und weiterentwickelt wird. Unsere Vision ist, dass Menschen auf dem Weg zur Zertifizierung authentisch sich verbindend in dieser Gemeinschaft ankommen und dies gemeinsam, durch das Assessment, gefeiert werden kann.

Die Mentoring- und Assessment Tage werden jeweils von denjenigen aus unserem Kreis organisiert, die an den entsprechenden Daten auch teilnehmen. Das wird in unterschiedlicher Zusammenstellung sein.

Das Team

Der Kreis der unterstützenden TrainerInnen der deutsch sprechenden Schweiz, in der Begleitung von Menschen auf dem Weg zur Zertifizierung:

v.l.n.r: Benedikt Loser (Assessor), Rolf Bänteli (Mentor), Barbara Köhler (Mentorin), Michael Dillo (Mentor), Patricia Walker (Assessorin)

Kontakte

Wenn Sie uns kontaktieren wollen, schreiben Sie uns eine Email oder rufen sie eine von uns an, wir beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen.

Michael Dillo

Geboren wurde ich 1958 in Hannover; in der Schweiz lebe ich seit 1992. Ich bin Vater eines erwachsenen Sohnes.

Bis zu meinem 40. Lebensjahr habe ich ausschliesslich als Bauingenieur gearbeitet, obwohl ich vom ersten Studientag an gewusst habe, dass dies nicht “mein“ Weg ist. 1997 besuchte ich ein erstes Seminar bei Marshall B. Rosenberg und spürte nach drei Tagen, dass ich dort etwas erlebt hatte, was mein Leben verändern würde. Mein Gespür hat mich nicht getäuscht – ich habe Marshall und die GFK vielleicht anfänglich mal aus den Augen verloren, aber nicht aus dem Herzen.

Unterwegs habe ich durch die Beschäftigung mit der GFK die Angst verloren, meinen Beruf zu wechseln. Inzwischen habe ich als Lehrer an einer freien Schule, als Tellerwäscher, Hilfskoch und Putzmann im Hotel, als Dozent an Hochschulen, als Übersetzer für den Junfermann Verlag und vieles mehr gearbeitet. Dabei zieht sich die Gewaltfreie Kommunikation wie ein roter Faden durch mein Leben. Vor gut 10 Jahren wurde ich als Trainer vom CNVC zertifiziert. Ich lebe und teile GFK gerne mit Menschen, die mich einladen, weil sie Lebendigkeit, Leichtigkeit und Freude in ihrem Leben stärken möchten.

 

Kontakt

Michael Dillo
frei-räume, Niklaus-Konradstrasse 8, CH – 4500 Solothurn
Tel.: 00 41 (0)32 625 75 84 oder mobile: 00 41 (0)79 743 77 63
info@frei-raeume.ch
www.frei-raeume.ch

Benedikt Loser

Mehr als zwanzig Jahre in technischen Projekten haben mir zutiefst bewusst gemacht, dass kein Projekt jemals aus technischen Gründen scheitert oder scheitern wird, sondern immer daran, wie Menschen miteinander umgehen, wie sie sich unter Druck verhalten. Nach mehr als 15 Jahren Forschung habe ich in der GFK einen Ansatz gefunden und vertieft, wie ich ehrlich und furchtlos unter Druck in Verbindung bleiben kann und in der Lage ist, nachhaltige Lösungen zu finden, die allen Beteiligten dienen – weit jenseits von Kompromissen. Jahrelangen Studien und entsprechenden Abschlüssen in Erwachsenenbildung, Trainingsgestaltung und -durchführung, Psychologie, Neurowissenschaften und Coaching führten mich 2012 zum Vollzeittrainer, Moderator und Coach. Ich arbeite mit Einzelpersonen, Teams und Organisationen in Settings von eins-zu-eins bis eins-zu-hunderten, hauptsächlich in ganz Europa.

Ich sehe mich selbst als Resonanzkörper und Katalysator, der den Einzelnen dabei unterstützt, sich selbst zu reflektieren und dadurch Klarheit und Wachstum zu erlangen, da ich an Inspiration von aussen glaube, die die Überwindung persönlicher Begrenzungen in Kernüberzeugungen auslöst, was befreiend ist.

 

Kontakt

Benedikt Loser
Fokus Empathie GmbH, Wolfgrabenstrasse 1a, CH – 8135 Langnau am Albis
Tel. mobile: 00 41 (0)79 334 96 84
benedikt@fokus-empathie.ch
https://fokus-empathie.ch

Patricia Walker

Kontakt

Patricia Walker
Fokus Empathie GmbH, Wolfgrabenstrasse 1a, CH – 8135 Langnau am Albis
Tel. mobile: 00 41 (0)78 719 78 82
patricia@fokus-empathie.ch
https://fokus-empathie.ch

Rolf Bänteli

Die Idee, dass es bei dem was passiert und was Menschen tun nicht primär darum geht, ob etwas richtig oder falsch ist, sondern dass es um die Bedürfnisse geht und darum, ob die erfüllt sind oder nicht und wenn nicht wie man die erfüllen könnte, hat mich von Anfang an der GFK begeistert. Das nicht bewerten ist der Schlüssel zu so viel Raum und Möglichkeiten und Frieden. Und mit der GFK durch gegenseitiges Verstehen zur friedlichen Lösung von Konflikten beizutragen, ist mir ein grosses Anliegen.

Kontakt

Rolf Bänteli
Friedheimstrasse 24, CH – 8057 Zürich
Tel. mobile: 00 41 (0)79 384 34 12
rolfbaenteli@gmx.ch
www.gewaltfreikommunizieren.ch

Barbara Köhler

Kontakt

Barbara Köhler
Hermann-Mattern-Straße 67, D – 34134 Kassel
Tel.: 00 49 (0)561 – 4009940
info@achtsame-sprache.de
www.achtsame-sprache.de

Angebote

 

Das Center for Nonviolent Communication (CNVC) bietet die Möglichkeit der Zertifizierung zum Trainer/zur Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC).

Mit dem Weg der Trainerzertifizierung will das CNVC folgende zwei Ziele erreichen:

  • Den Aufbau einer Gemeinschaft von Trainern und Trainerinnen, die mit dem CNVC zusammen daran arbeiten wollen, die Vision von einer Welt, in der die Bedürfnisse aller zählen, Wirklichkeit werden zu lassen.
  • Qualitätssicherung in dem Sinne, dass die Gewaltfreie Kommunikation auch an künftige Generationen in einer Art und Weise weitergegeben wird, die die Integrität des Prozesses erhält und schützt.

Der Zertifizierungsprozess ist so konzipiert, dass er Trainerkandidaten bei folgenden Dingen unterstützen kann:

  • Persönliches Wachstum
  • Gegenseitige Unterstützung
  • Beitrag zur Erfüllung der Vision des CNVC
  • Verbindung zum CNVC und zur internationalen TrainerInnengemeinschaft

Die Zertifizierung ist keine Ausbildung, wie sie üblicherweise verstanden wird. Sie ist ein Weg des allmählichen Hineinwachsens in eine Haltung der Gewaltfreiheit, der mindestens 3—6 Jahre in Anspruch nimmt.

Einführung und Idee des Zertifizierungsprozesses – Link zum CNVC

 

Ablauf

Grundsätzlich gibt es folgenden Ablauf:

  1. Kontaktaufnahme mit einer Assessorin oder einem Assessor Ihrer Wahl. Registrierung als TrainerkandidatIn
  2. Teilnahme an Mentoring- und Assessmenttagen
  3. Teilnahme an einem IIT
  4. Parallel zu 2 und 3: individuell gestalteter Lernprozess mit Begleitung durch die Assessorin / den Assessor, ev. ergänzt und unterstützt durch Mentoring durch eine erfahrene CNVC-Trainerin bzw. CNVC-Trainer
  5. Pre-Assessment nach Einreichung aller Unterlagen
  6. Abschließendes Assessment, in der Regel im Rahmen von Mentoring- und Assessmenttagen
  7. Zertifizierung wird durch das CNVC veröffentlicht

Das CNVC hat umfangreiche Unterlagen zum Zertifizierungsprozess entwickelt. Darin finden Sie ausführliche Informationen zur Ausgestaltung des Prozesses und wertvolle Anregungen, die Sie auf Ihrem Weg und in Ihrer Entwicklung unterstützen können. Bitte lesen Sie diese Unterlagen gründlich durch, bevor Sie eine Assessorin/einen Assessor kontaktieren.

Link zum CPP (Certification Preparation Packet), der ausführlichen Beschreibung des Zertifizierungsprozesses, deutsch

Wesentliche Merkmale des Prozesses

 

Individuelle Gestaltung

Wenn Sie sich entscheiden, zertifizierte Trainerin / zertifizierter Trainer des CNVC zu werden, haben Sie die Möglichkeit und auch die Herausforderung, den Lernweg innerhalb gewisser Rahmenbedingungen und Kriterien und in Absprache mit Ihrer Assessorin / Ihrem Assessor für sich selbst zu strukturieren und zu gestalten. Je nach Vorbildung aus den bisherigen beruflichen Tätigkeiten, Erfahrungen und anliegenden Entwicklungsschritten können Sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen und ein Ihnen gemäßes Tempo wählen. Auch ein Pausieren im Prozess ist möglich, wenn für Sie andere Bereiche in Ihrem Leben im Moment Vorrang haben. Es gibt also keinen festgelegten Plan, sondern tatsächlich so viele Wege, wie KandidatInnen. Unterstützt wird der Weg durch einige formale Kriterien, an denen sich KandidatInnen und AssessorInnen orientieren.

Kriterien

  • Mind. 50 Trainingstage bei zertifizierten Trainern / Trainerinnen (inkl. einem IIT von mindestens 9 Tagen und einer mehrteiligen mehrtägigen Gruppe, z.B. Jahresgruppe, Grundausbildung). Ein Trainingstag umfasst mind. 6 Zeitstunden Arbeitszeit und kann nicht aus Übungsabenden zusammengesetzt werden.
  • Schriftliches Intentionsschreiben, in dem Sie Ihre Motivation für die Zertifizierung beschreiben
  • 10 Trainerfeedbacks, davon mind. 3 von zert. Trainern / Trainerinnen, mit eigener Reflexion
    Eine reiche Feedbackkultur ist für uns ein hilfreiches Instrument, um als Gemeinschaft zusammen zu wachsen und eine uns in der Entwicklung unterstützende Kommunikation zu pflegen.
    Wir AssessorInnen bitten darum, dass bei den Feedbacks auch sogenannte Growing Edges benannt werden. Das sind Felder, in denen Wachstum möglich und sinnvoll ist.
    Die KandidatInnen sind dazu eingeladen, die erhaltenen Feedbacks zu reflektieren und auszudrücken, was sie daraus lernen bzw. gelernt haben.
    Wir danken sehr dafür, wenn alle, die ein Feedback geben, zu dieser Kultur beitragen und Wachstum und gegenseitige Weiterentwicklung unterstützen.
    Im Downloadbereich findet sich ein Vorlagebogen als Anregung für das Feedback.
  • 10 Feedbacks von TeilnehmerInnen aus eigenen Kursen, mit eigener Reflexion
    Im Downloadbereich findet sich ein Vorlagebogen als Anregung für das Feedback.
  •  Assistenzen bei mind. 3 verschiedenen Trainern / Trainerinnen
  • Eigenreflexionen in Form von Tagebuchaufzeichnungen, die über mind. einen Zeitraum von 6 Monaten gehen
  • Gegebenenfalls Arbeitsproben durch Video- oder Tonaufzeichnungen
  • Eigene Trainingstätigkeit seit mind. einem Jahr, z.B. durch Angebot eigener Übungsgruppen und Seminare

Stationen auf dem Weg

  • Registrierung – Voraussetzung zur Registrierung sind mind. 20 Kurstage, eine Empfehlung durch eine zert. Trainerin / einen zert. Trainer und ein schriftliches Intentionsschreiben. Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit der Assessorin / dem Assessor Ihrer Wahl und vereinbaren Sie ein Gespräch. Diese Assessorin / dieser Assessor wird Sie während Ihres ganzen Prozesses begleiten.
  • Mentoring- und Assessmenttage – Wir bieten diese Tage an für eine persönlichere Begleitung, für Feedback und um das Netzwerken unter den Kandidatinnen / Kandidaten zu erleichtern. Wir bitten unsere Kandidaten / Kandiatinnen, mind. zweimal im Verlauf des Zertifizierungsprozesses an einem solchen Training des begleitenden AssessorInnenteams teilzunehmen.
  • Preassessment – Wenn Sie und ihre Assessorin / ihr Assessor einig darin sind, dass Ihr Zertifizierungsprozess beendet werden kann, schicken Sie für das Preassessment alle erforderlichen Unterlagen an Ihre Assessorin / Ihren Assessor. Sie werden dann in einem gemeinsamen intensiven Gespräch diese Unterlagen gemeinsam durchgehen und besprechen, ob das Assessment als letzter Schritt ansteht.
  • Assessment – abschließendes Treffen mit dem gewählten AssessorInnenteam, in der Regel im Rahmen von Assessment- und Mentoringtagen, um die Entscheidung zur Zertifizierung in gegenseitigen Einvernehmen zu treffen und zu feiern.

Empfehlung in gegenseitiger Übereinstimmung

Die Entscheidung über die Zertifizierung wird in gegenseitiger Übereinstimmung zwischen Ihnen als KandidatIn und Ihrem AssessorInnenteam getroffen. Dabei spielt neben der Erfüllung der formalen Kriterien, wie sie oben dargestellt sind, der Einschätzung durch die begleitende Assessorin / den begleitenden Assessor auch Ihre eigene Überzeugung und Bereitschaft,  jetzt als zertifizierte Trainerin /zertifizierter Trainer arbeiten zu können, eine  wichtige Rolle.  Diese Überzeugung entsteht langsam durch das Hineinwachsen in die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation, bis es dann spürbar ist und deutlich wird als das Gefühl: JETZT ist die Zeit. Wie sich das für jede und jeden einzelnen genau anfühlt, ist ganz verschieden, gemeinsam ist jedoch – aus unserer Wahrnehmung – eine innere Gelassenheit, Ruhe und Dankbarkeit, ein Verortet-Sein in einer Welt voller Glauben und Vertrauen an sich und die anderen.

Gemeinschaft

Um diesen Weg zu gehen, ist es sinnvoll, WeggefährtInnen zu haben, die  sich gegenseitig unterstützen, sich ehrliches Feedback geben und sich nähren. Um die Vision der GFK umzusetzen – eine Welt zu schaffen, in der die Bedürfnisse aller zählen – brauchen wir Nahrung auf dem Weg. Der Austausch untereinander und der Aufbau und die Pflege eines ehrlichen und empathischen Netzwerks sind dabei  unverzichtbar. So sind Sie als Kandidatin / Kandidat aufgerufen, sich ein eigenes Netzwerk zu schaffen oder sich anderen bereits bestehenden Gruppen anzuschließen.
Auch hier sind die Formen nicht festgelegt, sondern abhängig davon, was Sie für sich suchen, aufbauen und pflegen.
Beispiele hierfür sind: regelmäßige Übungsgruppe für sich selbst, Zugehörigkeit zu einem lokalen Netzwerk, zu einer DACH-Gruppe, GFK-Wohngemeinschaft, Trainertreffen, Intervisionsgruppe mit regelmäßigen Treffen, …

Mentoring

Um den Zertifizierungsprozess als Wachstumsweg intensiv zu nutzen und in all seiner Lebendigkeit und Individualität zu gestalten, kann es hilfreich sein, sich eine Mentorin/einen Mentor zu suchen, die/der diesen Weg begleitet und über längere Zeit Feedback und Anregungen geben kann. Dies kann regelmäßig geschehen oder je nach Bedarf.  Als Mentorin/Mentor können Sie sich eine zert. Trainerin/ einen zert. Trainer Ihrer Wahl suchen oder auch mit einer der AssessorInnen eine Vereinbarung zum Mentoring abmachen.

Hier finden Sie eine Liste der deutschsprechenden CNVC-TrainerInnen, die bereit sind, KandidatInnen im Zertifizierungsprozess als MentorInnen zu unterstützen.

Lebendigkeit des Prozesses

So wie der Prozess sich für jede und jeden einzelnen lebendig gestalten lässt, ist der ganze Prozess im Gefüge des CNVC auch lebendig. Das heißt, durch das Lernen mit den KandidatInnen, durch die Reflexion im nationalen und internationalen AssessorInnenteam, im Austausch mit dem CNVC-Board und mit der CNVC-TrainerInnengemeinschaft verändern wir den Zertifizierungsprozess immer wieder und entwickeln ihn weiter.

 

Überblick über den finanziellen Beitrag für die Zertifizierung

 

Für KandidatInnen in der deutschsprechenden Schweiz gilt:

250 CHF – Registrierung
500 CHF –
Pre-Assessment
500 CHF – Assessment
250 $  – Zertifizierungsbeitrag  an das CNVC

ca. 450 – 500 CHF – Teilnahme an Mentoring-/Assessmenttagen
ca. 3’000 $
  – Teilnahme an einem IIT (ohne Anreise und Unterkunft)

Diese Kostenstruktur wurde vom deutschsprechenden AssessorInnenteam beschlossen. Sie unterscheidet sich von den Angaben, die im CPP (Certification Preparation Packet) des CNVC gemacht werden und berücksichtigt die Tatsache, dass der Zertifizierungsprozess im deutschsprachigen Raum in Teams stattfindet und mit einem mehrtägigen Gruppenassessmentprozess abgeschlossen wird.

 

Nach der Zertifizierung:

Das CNVC erbittet einen jährlichen TrainerInnenbeitrag, um auch finanziell das CNVC, die lokale GFK-Gemeinschaft oder beide mit einem Anteil zu unterstützen. Das CNVC möchte gern den Betrag erhalten, den jederR TrainerIn für sich mit Freude für die Partnerschaft mit dem CNVC und in Dankbarkeit für die Arbeit, die Marshall uns und der Welt gegeben hat, geben will.

Mentoring- und Assessment Tage

Diese Tage sind ein Angebot für Kandidaten und Kandidatinnen auf dem Weg zur Zertifizierung durch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) und für Menschen, die sich das noch überlegen.

Die Motivation für deine Teilnahme kann sein:

  • dich vergewissern, wo du im Prozess der Zertifizierung stehst
  • Feedback von Teilnehmenden und/oder von AssessorInnen bekommen
  • dich über das Verständnis von TrainerIn-sein austauschen, auch in Bezug auf das CNVC
  • anderen Menschen begegnen, die auch im Zertifizierungsprozess sind
  • in dieser Gemeinschaft Verbindungen knüpfen und Neues lernen wollen
  • den Zertifizierungsprozess während dieser Tage abschliessen (eine Empfehlung an das Center wird ausgesprochen)

Die einladenden TrainerInnen bieten einen Rahmen an mit Zeitfenstern für Angebote der Teilnehmenden. Die Teilnehmenden sind eingeladen, einzelne Zeitfenster zu nutzen und zu gestalten, zum Beispiel mit eigenen Angeboten sich zu zeigen und sich mit der GFK auszuprobieren. Bei den verschiedenen Angeboten sind jeweils TrainerInnen anwesend für Feedback und direkte Gespräche. Wir einladenden TrainerInnen bieten keineWorkshops an.

Wir wünschen, dass wer teilnimmt, vorher das CPP gelesen hat.

Diese Tage können als Mentoring im Zertifizierungsprozess verstanden werden. Teilnehmende erhalten eine Kursbescheinigung über 2.5 Kurstage bei zertifizierten TrainerInnen.

Für Fragen oder Klärungen wende dich bitte an eineN von uns.

Wir freuen uns, dich zu diesen Tagen einzuladen.

Herzlich

Michael, Benedikt, Patricia, Barbara und Rolf

 

Details zu M+A Tagen des Teams

Diese Tage sind ein Angebot für Kandidaten und Kandidatinnen auf dem Weg zur Zertifizierung durch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) und für Menschen, die sich das noch überlegen.

Wir, die einladenden TrainerInnen (Michael Dillo, Benedikt Loser, Patricia Walker, Barbara Köhler, Rolf Bänteli), laden alle Menschen ein, die mit GFK unterwegs sind und sich schon für den Weg der Zertifizierung durch das CNVC entschieden haben, sowie auch diejenigen, die noch vor der Entscheidung stehen und sich gerne Eindrücke verschaffen und Kontakte knüpfen möchten. Ebenso laden wir CNVC-zertifizierte TrainerInnen ein, die Freude haben, dabei zu sein und durch ihre Präsenz an diesen Tagen dazu beitragen möchten, den Raum zu halten und die Vielfalt der GFK erlebbar zu machen.

 

Idee und Ablauf der Tage

Die einladenden TrainerInnen bieten einen Rahmen an mit Zeitfenstern für Angebote der Teilnehmenden. Die Teilnehmenden sind eingeladen, einzelne Zeitfenster zu nutzen und zu gestalten, zum Beispiel mit eigenen Angeboten sich zu zeigen und sich mit der GFK auszuprobieren. Bei den verschiedenen Angeboten sind jeweils TrainerInnen anwesend für Feedback und direkte Gespräche.

Wir einladenden TrainerInnen bieten keine Workshops an (und auch allenfalls anwesende zertifizierte TrainerInnen bitten wir, keine Workshopangebote zu machen).

Diese Tage können als Mentoring im Zertifizierungsprozess verstanden werden. Teilnehmende erhalten eine Kursbescheinigung über 2.5 Kurstage bei zertifizierten TrainerInnen.

Wir empfehlen und erbitten ausdrücklich die Teilnahme über die ganze Zeitdauer.

Was die Einladenden anbieten

Wir legen spezielles Augenmerk auf Feedback in der Absicht eines Beitrages zur Standortbestimmung. Dabei achten wir auf die Kriterien zur Zertifizierung.

Dazu halten wir den Raum und Rahmen, damit Erfahrungen gemacht werden können, auf die dann im Feedback eingegangen werden kann. Dieses Feedback kann kurz in grösserer Runde erfolgen, jedoch auch viel tiefer im Nachgang im direkten eins-zu-eins Austausch.

In herausfordernden oder sich festfahrenden Situationen bieten wir direkte oder indirekte Unterstützung an, um wieder in Verbindung zu kommen. Sorge tragen wir Verbindung, in der Art wie wir sie im Sinn und Geiste der GFK nach Marshall Rosenberg kennen und auch so weitergeben möchten. Das heisst, dass wir auch benennen und darauf aufmerksam machen, wenn die Verbindung gerade bröckelt und wie sie wieder hergestellt werden könnte.

 

Sprache

Die Teilnehmenden sollen die Möglichkeit haben, sich in ihrer bevorzugten Sprache auszudrücken. Das bedeutet möglicherweise, dass diejenigen mit hochdeutschen Giraffenohren vielleicht nicht in jeder Situation die Schweizer Mundart vollständig verstehen können. Wir wollen gerne „Übersetzungshilfe“ anbieten, können sie aber vielleicht nicht in jeder Situation gewährleisten. Zur Unterstützung eines Englisch (oder anders) sprechenden Kandidaten regen wir Absprache im Übersetzen und die Bildung von Kleingruppen an, in denen Englisch (oder jene Sprache) gesprochen wird.

 

Räumlichkeiten

Wir haben die ganze Anlage der Farenweid für uns, das heisst den Pavillon als Plenumsraum, die Villa mit den diversen Gruppenräumen, der benutzbaren Küche und den Schlafzimmern, sowie den Garten, das angrenzende Wäldchen und die weitere Landschaft drum herum. Flipchart und Pinnwand sind vorhanden.

 

Unterkunft

Die Villa bietet

– im 1. OG 4 Doppelzimmer, davon 3 mit Doppelbett und 1 mit zwei Einzelbetten,

– im 2. OG 1 kleines Zimmer mit Luftbett, 2 Einzelzimmer, 1 Zimmer mit einem 1,40m breiten Bett und eine Lese-/Sitzecke die ebenfalls ein Luftbett beherbergen kann.

Total können also in der Villa bis zu 13 Menschen kostenpflichtig in Betten übernachten. Daneben können im Pavillon mit selber mitgebrachten Matten und Schlafsack „beliebig“ viele Menschen im Massenlager übernachten, ohne zusätzliche Kosten.

BnBs im Hirzel, Jugendherbergen, Hotels sind im Umkreis ebenfalls vorhanden. Wer Unterstützung braucht, kann sich bei Benedikt Loser melden.

 

Verpflegung

In der Küche in der Villa wird für alle Teilnehmenden in einfaches Mittag- und Abendessen gekocht. Die Küche ist somit für die Mittag- und Abendessen nicht anderweitig zur Verfügung.

Bitte bei der Anmeldung Lebensmittel-Unverträglichkeiten vermerken.

Für die in der Villa der Farenweid Übernachtenden wird vor Ort ein Frühstück bereitgestellt, das im Preis inbegriffen ist.

 

Anreise

Die Farenweid ist mit 10 Minuten Fussweg über 40 Höhenmeter bergan (Asphalt- und Kopfsteinpflasterstrasse) von der Postautohaltestelle Hirzel Kirche erreichbar. Die Postautolinie 150 verkehrt ab Horgen und Wädenswil – bitte Fahrplan beachten, da je nach Wochentag und Tageszeit unterschiedliche Strecken und Abfahrtzeiten bestehen.

Die Farenweid hat einige Parkplätze direkt vor dem Haus. Noch mehr Parkplätze (gratis) sind bei der Kirche Hirzel.

 

Kosten

Weil wir möchten, dass alle, die gerne kommen wollen, kommen können und nicht wegen finanzieller Einschränkungen darauf verzichten müssen, erheben wir keine fixen finanziellen Beträge, sondern Richtwerte. Wir haben im Bewusstsein, dass wir alle unterschiedliche finanzielle Mittel haben und möchten auch hier Gemeinschaft leben, die trägt. Darum soll jede/r den finanziellen Betrag geben, den sie/er gerne geben mag und kann. Wir werden voraussichtlich am Samstagnachmittag einen Geldtanz machen, und wir vertrauen darauf, dass Geld zusammenkommt. 

Mit dem Geldtanz soll das Geld zusammenkommen für die Bezahlung eines Honorars an das einladende M&A-Team, der Seminarhausmiete, der Übernachtungen und des Essens.

Die folgenden Beträge sind unsere Richtwerte – unabhängig von der verbrachten Zeitdauer an den M+A Tagen. Ab 12 Teilnehmenden ergeben sich mit diesen Richtwerten die notwendigen und gewünschten Mittel.

 

Honorar an das einladende M&A-Team CHF 600.-
Beitrag an die Seminarhausmiete CHF 200.-
Übernachtungen (2 Nächte auf Mätteli / 2 Nächte im Zimmer) CHF 50.- / 150.-
Essen (pro Mittag- resp. Abendessen) CHF 15.-

 

Daten der kommenden M+A Tage

Mentoring- und Assessment-Tage Fr. 25. Oktober 2024 9.30 Uhr – So. 27. Oktober 2024 13.00 Uhr

Farenweid 1, 8816 Hirzel, Schweiz

Mentoring- und Assessment-Tage Fr. 9. Mai 2025 9.30 Uhr – So. 11. Mai 2025 13.00 Uhr

Farenweid 1, 8816 Hirzel, Schweiz

Mentoring- und Assessment-Tage Fr. 17. Oktober 2025 9.30 Uhr – So. 19. Oktober 2025 13.00 Uhr

Farenweid 1, 8816 Hirzel, Schweiz